Ministerpräsident Boris Rhein hat die Senkung der Luftverkehrsteuer als Stärkung des Luftverkehrsstandorts Deutschland gelobt. Im Bundesrat sagte er dazu: „Ein internationales Drehkreuz wie Deutschland kann sich staatlich verordnete Wettbewerbsnachteile nicht länger leisten.“ Der Regierungschef warnte davor, die Senkung zu Lasten wichtiger Verkehrsinfrastrukturvorhaben und weiterer Entlastungsschritte für die Luftverkehrsbranche zu finanzieren.
Rhein hob ferner die Bedeutung der Luftfahrtbranche für Deutschland und Hessen hervor: „Unsere Erfolgsgeschichte als Exportweltmeister ist undenkbar ohne den größten deutschen Flughafen Frankfurt. Er ist die Grundlage unseres Wohlstandes.“ Zu hohe Steuern, zu hohe Gebühren, zu hohe Abgaben und zu viel Regulierung gefährden laut Rhein all diese Stärke.
Weiter sagte der Ministerpräsident: „Deutschland ist der teuerste Standort in Europa. Deswegen hat sich Hessen mit einer Bundesratsinitiative zur Neuausrichtung der Luftverkehrspolitik sehr deutlich für die deutsche Luftfahrt und den Frankfurter Flughafen eingesetzt.“ Die Inbetriebnahme des neuen Terminal 3 am Flughafen Frankfurt im April ist laut Rhein ein entscheidender Schritt für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens.